Aktuelles zur Weserversalzung

Raumordnungsverfahren zur Oberweserpipeline an kritischem Punkt

Das Regierungspräsidium Kassel hatte am 12. und 13 März zu einem zweitägigem, nichtöffentlichen Erörterungstermin zum Raumordnungsverfahren „Oberweserpipeline“ eingeladen. Zahlreiche Träger Öffentlicher Belange, Umweltverbände, aber auch private Einwender hatten Gelegenheit, sich mit der Verfahrensbehörde und dem Antragsteller, K+S auszutauschen. 

Gut strukturiert, kamen mehr als 150 Einzelaspekte zur Aussprache, wobei die Bandbreite der Erörterung von der Zulässigkeit des Raumordnungsverfahrens bis hin zu Einzelfragen der Trassenführung reichten. Zugewandt und sachlich gelang es der verfahrensführende Behörde, einige bislang offene Fragen im Diskurs zwischen den Beteiligten zu klären, ungelöste kritische Punkte herauszuarbeiten und schließlich dem Antragsteller aufzugeben, ausstehende Verfahrensunterlagen nachzuarbeiten und zur Prüfung vorzulegen.

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Bündnis Hamelner Erklärung e.V. gründet Ausschuss „Weserversalzung“

Seit dem 19. Januar 2018 ist ein weiteres Schwerpunktthema in den Fokus des Vereins Bündnis Hamelner Erklärung e.V. gerückt - die Reduzierung der Salzbelastung durch die Kali-Industrie und mögliche Schutzmaßnahmen zur Steigerung der Wasserqualität von Werra und Weser. Damit greift das Bündnis ein Thema auf, welches die an der Weser liegenden Landkreise auf insgesamt über 450 Flusskilometern seit vielen Jahren beschäftigt.

Dem frisch gegründeten Ausschuss gehören im ersten Schritt 6 Landkreise (Hameln-Pyrmont, Höxter, Holzminden, Kassel, Nienburg, Schaumburg) und 3 Städte (Beverungen, Hameln, Höxter) an. Viele weitere haben bereits ihr Interesse an einer Mitarbeit bekundet.

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